Wie ich mich zur Unternehmerin entwickelt habe

Was machst Du beruflich?

Eine Frage, die man als Angestellte vielleicht leicht beantworten kann. Mir fällt die Antwort seit ein paar Jahren immer schwerer. Bin ich Grafikerin, Selbstständige, Unternehmerin oder Autorin?


Gestartet als Grafikdesignerin

Als ich 2011 mit meiner Selbstständigkeit gestartet bin, da war ich für mich Grafikerin. Ich habe für meine Kunden Logos entwickelt, Flyer und damals sogar noch Webseiten. Alles eigentlich, was irgendwie eine Gestaltung brauchte.

Da ich damals mehr in die Selbstständigkeit gesprungen bin, war mir noch nicht klar, welche weiteren Aufgaben in den nächsten Jahren auf mich warten. Welche Herausforderungen sich mir stellen, welche Höhen und Tiefen ich durchleben werde.

Und vorallem, wieviel Spaß ich ebenfalls an den anderen Aufgaben einer Selbstständigkeit hatte.

Wer denkt schon darüber nach, dass man Spaß an Akquise und Verkaufen entwickeln kann? 😉

Unternehmerin oder Selbstständige? – Was bin ich heute?

In den letzten Jahren kam immer wieder in mir die Frage hoch: Gibt es einen Unterschied zwischen Selbstständigkeit und Unternehmertum? Was bin ich? Unternehmerin oder Selbstständige?

Für mich hat sich ein Unterschied gezeigt. Vielleicht hast Du es schon einmal bei mir im Blog gelesen: 2013 hatte ich einen schweren Schicksalschlag in meiner Familie, als mein Vater an einem Schlaganfall erkrankte und ich innerhalb der 3 Jahren noch an einem Burn-Out erkrankte. Ich weiße extra immer wieder darauf hin, weil ich auch in diesen Bereichen versuchen will Dir zu zeigen, dass das Leben nicht immer gerade läuft. Es kann durch Tiefen alles um 180 Grad gewandelt werden. Mein Leben geriet dadurch völlig aus den Fugen. Meine Selbstständigkeit lief neben der Pflege meines Vater.

Ja, damals wäre ich nicht auf die Idee gekommen, dass ich Unternehmerin bin. Was zeichnete mich damals schon dafür aus? Aus meiner Sicht nichts.

Als mein Vater im Februar 2016 an Krebs verstarb, da wurde mir klar, dass ich es nicht weiterhin so halten möchte. Ich wollte mehr! Ich wollte Unternehmerin sein und ja, wie mir mittlerweile klar ist, war ich auch schon völlig in dieser Umwandlung von der Selbstständigen zur Unternehmerin.

Das einzige was noch fehlte, war meine eigene Einstellung und der Mut allen zu sagen, dass ich Unternehmerin bin. Irgendwie stand diese Bezeichnung für mich immer auf einem hohen Sockel. Ein Sockel, der für mich kleine Frau doch viel zu weit entfernt war, oder?

Zur Erklärung, wo ich den Unterschied sehe:

  • Selbstständigkeit: Als ich mich als Selbstständige gefühlt habe, da war ich innerlich immer noch nicht so weit wie andere Unternehmer. Unternehmer waren für mich erfolgreiche Geschäftsleute, die nicht nur an den Aufträgen für ihre Kunden arbeiten.

  • Unternehmer: Unternehmer sind für mich Menschen, die auch an ihrem eigenen Unternehmen arbeiten. Und ich kann voll und ganz sagen, dass auch das für meine Kunden gut ist. Denn wenn ich mein Unternehmen weiterentwickle, dann entwickle ich auch meine Kenntnisse weiter und kann ihnen noch gezielter Lösungen bieten, die sie erfolgreicher machen.

Heute fühle ich mich als vollständige Unternehmerin. Doch das sage ich auch erst seit ein paar Wochen. Meine Geschäftspartnerin Maria Fritsch und ich haben festgestellt, dass wir als Unternehmerin viel mehr Möglichkeiten zur Entwicklung haben. Es schränkt nicht so ein.

Als ich anderen Menschen in den letzten Jahren gesagt habe, dass ich Selbstständig als Grafikerin bin, da haben mich viele angesehen und gesagt: Nein bist Du nicht.

Und ich habe mich so oft gefragt: Wieso sagen die das?

Bis ich mir selbst darüber bewusst wurde, dass ich es nicht mehr bin. Ich bin Unternehmerin.


Wie denke ich selbst?

Da wurde mir bewusst, was ich nach Aussen strahle. Das muss kompliziert für die Aussenwelt ausgesehen haben, wenn ich doch selbst nicht wusste was ich genau bin.

Seit ich mir darüber bewusst geworden bin, dass ich Unternehmerin sein will – mit allen Facetten – bin ich klarer geworden.

Mein Denken (Mindset) hat sich verändert und ändert sich immer weiter, da ich mich viel damit beschäftige. Ich kläre für mich Fragen wie: Was ist Dein großes Ziel? Wie willst Du der Welt helfen? Was ist für Dich Erfolg? Wer will ich sein? etc. Je mehr ich mich mit diesen Dingen beschäftige, desto klarer bin ich und strahle es auch aus.

Ich arbeite immer mehr auch an meinem Unternehmen, investiere und zeige mich mit meinem Unternehmen. Alles wichtige Sachen, damit ich bekannter werde und mein Unternehmen wachsen kann. Es ist wie eine Blume, die Wasser braucht. Genauso braucht mein Unternehmen Marketing, Weiterbildung von mir, Investitionen, Strategie, Planung, Weiterentwicklung, Automatisierungen von Prozessen, Buchhaltung (Ja, die gehört auch dazu. Aber die ist nicht so grauenvoll, wie viele sagen, wenn man es einmal richtig macht. Steuerberater! 😉 ), Akquise, Verkaufsprozesse usw. Es gehört viel dazu ein Unternehmen zu führen.

Aber als Unternehmerin hast Du auch mehr Freiheiten! 🙂


Mein volles Potenzial leben – Was entwickle ich heute wieder?

Wie Du oben gelesen hast: Am Anfang habe ich Grafikdesign – Aufträge für meine Kunden gestaltet.

Das mache ich immer noch, aber die Art hat sich verändert. Denn als Unternehmerin sehe ich auch bei meinen Kunden das große Ganze. Da ist nicht nur ein Flyer, da ist die ganze Marke meiner Kunden.

Und genau das ist es:

Mittlerweile mache ich das alles und ich liebe es!

  • Markendesigns (Logoentwicklungen, Flyer, Broschüren, Geschäftsausstattungen, Social-Media-Bilder etc.) – Hier gehts zu meinem Design-Service

  • Strategieplanungen

  • Markenaufbau mit Findung der Mission, Zielgruppe und Botschaft (Ohne diese Basis kann Deine Marke nicht aufgebaut werden!)

  • Ich habe ein Buch geschrieben zum Thema: Wie Du ein starkes Design für Deine Marke entwickelst

  • Meine ersten Onlinekurse sind geplant. Der Starttermin wurde noch mal verschoben, aber im April geht es dann endlich los mit dem ersten Kurs. Dadurch kann ich endlich das tun, was ich schon lange möchte: Dir mein Wissen weitergeben, damit Du Deine Marke selbst aufbauen kannst!

  • Ich schreibe mehrere Blogs. Allerdings schon länger 😉

  • Mit Maria zusammen habe ich eine starke Community aufgebaut, die täglich wächst. Willst Du auch dabei sein? Dann komm ich unsere Facebookgruppe „Bock auf grenzenloses Selbstständigkeit“

Und das ist noch lange nicht alles, was ich plane und umsetze. Es ist schön meine eigenen Stärken in alle Elemente einbringen zu lassen und Dir damit zu helfen, Deine eigene Marke aufzubauen.

Dabei den Blick zu erweitern und Dich umfassend dazu zu beraten und zu begleiten.

Jeder Tag hat bei mir neue Aufgaben und ich arbeite konsequent eine riesige To-Do-Liste ab. In kleinen Schritten und Stück für Stück. So kann ich genau das schaffen, was ich auf lange Sicht mit meinem Unternehmen erreichen möchte:

Eine große Community mit Unternehmerinnen, die eine erfolgreiche Marke entwickeln!


Entwicklung ist wichtig!

Egal, wo Du heute stehst. Es ist die Entwicklung, die Dich weiter bringt. Wenn Du gerade Dein Unternehmen gestartet hast und Dich als Selbstständige fühlst, dann ist das gut so. Denn dadurch kannst Du noch Deine ganzen Potenziale finden. Wenn Du Dich als Unternehmerin fühlst, dann denke einmal darüber nach, wie Du Dich trotzdem noch weiterentwickeln kannst. Ich denke, das wichtigste ist die ständige Weiterentwicklung und Bereitschaft mehr zu lernen, um weiter zu kommen.

Stehen bleiben kann jeder 😉 Sei Du die, die weiter geht und ihre Ziele umsetzt! 😉

Jetzt zu Dir: Bist Du Unternehmerin oder Selbstständige?

Du möchtest ein authentisches Design für dein Business? Ich gestalte dein Logodesign und Corporate Design. Schreibe mir jetzt eine E-Mail: Ja, ich will ein neues Design für mein Business!

Du willst mich näher kennenlernen? Dann komme hier in die kostenlose Facebookgruppe „Bock auf grenzenlose Selbstständigkeit“

Und wenn du selbst dein Design gestalten willst, dann empfehle ich dir mein Workbook „Gestalte dein Design selbst!„: Ja, ich will mein Design selbst gestalten.

By |2018-10-12T12:57:31+00:00März 27th, 2017|Selbstständigkeit, Unternehmerin|0 Comments

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