Wie gut fühlst du dich in deine Design-Kunden hinein?

Vor ein paar Jahren habe ich gemerkt wie gut meine empathische und sensible Art mir helfen, mich in meine Design-Projekte hineinzudenken. Gleichzeitig konnte ich dadurch auch viel mehr verstehen, was meine Kunden von mir wollten.

Durch einige Gespräche ist mir in letzter Zeit wieder bewusst geworden, wie wichtig deine empathische Art für dein Design-Business sein kann.


Empathie und Grafikdesignerinnen – wie passt das zusammen?

Als Designerinnen stehen wir immer wieder vor der Herausforderung unsere Kunden bestmöglich zu beraten und Designs für sie zu entwickeln, die ihre Persönlichkeit zeigen.

Gleichzeitig ist es natürlich erst einmal unsere Aufgabe herauszufinden, wer überhaupt unsere Kunden sein sollen. Dazu müssen wir uns in unsere eigene Zielgruppe (Wunschkunden) hineinversetzen.

Das gelingt uns in vielen Fällen besser, wenn wir verstehen, warum die Person so handelt, so fühlt und denkt. Denn wir können dadurch noch gezielter erkennen, welche Menschen als unsere Kunden genau zu uns und unserem Business passen.

Wenn du also deine Wunschkunden sehr genau kennst und weißt wie sie denkt, dann kannst du es so steuern, dass du herausfindest wie du sie erreichen kannst. Falls du dabei Hilfe brauchst, dann hilft dir mein Onlinekurs „Business Vision“ dabei deine Zielgruppe zu finden.

Deine Empathie hilft dir also bevor du überhaupt ein Design für deine Kunden entwickelst und dann noch mal im eigentlichen Design-Prozess.


Empathie im Design-Prozess – wann du dich in deine Kunden hineinversetzen musst!

Manche Designer arbeiten einfach so, dass sie Logos und Designs einfach machen, ohne den tieferen Sinn und die Funktion zu hinterfragen.

Bei mir war das schon seit gut 6 Jahren in meiner Selbstständigkeit als Grafikdesignerin nicht mehr möglich. Warum? Weil ich immer mehr angefangen habe mich in meine Kunden hineinzufühlen. Dadurch konnte ich viel schönere Designs entwickeln, die wirklich zu meinen Kundinnen passen. Denn ich wusste, was sie bewegt und wieso sie ihr Business gestartet haben. Du spürst einfach diese Leidenschaft, die deine Kundinnen bei einem Projekt mitreisst. Das kannst du so schön nutzen, um noch mehr zu spüren, welches Design zu ihnen und ihrem Business passt.

Denn Design spiegelt später genau die Gefühle wider. Deine Kunden brauchen dich dafür, herauszufinden, wie sie ihre Gedanken, Ideen und Gefühle ihrer Zielgruppe sichtbar machen können. Genau dafür sind wir Designerinnen da. Wir fangen diese Dinge für sie ein und bringen sie sozusagen aufs Papier oder auf die Webseite.

Viele denken, dass wir nur mal eben ein paar Farben zusammen mischen. Aber nein, gerade diese Vorarbeit und der Prozess des „in den Kunden und sein Business einspüren“ ist es, was unsere Design-Arbeiten so wertvoll machen.

Deswegen hatte ich übrigens schon sehr oft bei meinen Kundinnen den Fall, dass sie sich wundern, warum ich so gut erfassen kann, was für ein Design absolut ihre Ideen widerspiegelt.

Zu meinem Designprozess gehört immer auch dieses hineinspüren. Deswegen nehme ich mir dafür auch immer 1-2 Tage Zeit und fokussiere mich richtig auf meine Kunden und ihr Business. Ich schaue mir zuvor ihre vorhandenen Informationen an, führe vorab Gespräche mit ihnen und schaue auch, wie sie ihre E-Mails schreiben. Denn wenn du vielleicht auch sensibel bist, dann spürst du auch darin den Beweggrund deiner Kunden. Das hörst sich bestimmt jetzt für meine Kunden seltsam an 😀 Aber mir hilft es einfach beim nächsten Schritt, nämlich die Designelemente Farben, Formen, Schriften und Bilder zu finden.

Wenn du als Designerin durch deine Empathie wahrnehmen kannst, was deine Kunden brauchen, dann kannst du ihnen viel besser helfen und ihnen dienen. Dienen übrigens im schönen Sinne, denn du unterstützt sie sehr mit deiner Arbeit.


Kannst du Empathie üben, um dich intensiver in Design-Projekte hineinzudenken?

Ja, das kannst du. Davon bin ich überzeugt. Ich denke wir alle haben eine gewisse Empathie in uns und können diese auch stärker nutzen. Es liegt einfach an dir, wie sehr du den Fokus auf deine Kunden legen kannst und damit auch auf das jeweilige Design-Projekt.

Dazu hatte ich hier auf meinem zweiten Blog übrigens mal einen Beitrag geschrieben: Warum ich lieber weniger Kunden habe

Als Designer hast du manchmal so viele Kunden, dass du gar nicht die Zeit hast dich in jedes Projekt intensiv hineinzudenken. Das hat mich vor ca. 2 Jahren so gestört, dass ich meine Kundenanzahl drastisch gesenkt habe und gleichzeitig meine Preise angehoben. Dadurch arbeite ich jetzt mit den Kunden zusammen, die wirklich zu meinen Traumkunden gehören und ich kann mir die Zeit nehmen mich in das Projekt einzufühlen. Das war übrigens von meiner Seite aus ein Prozess. Es hat seine Zeit gebraucht, bis ich selbst soweit war mir dies zu erlauben.

Wenn du deine empathische Ader trainieren willst, dann kannst du zum Beispiel damit beginnen einfach mal auf eine Kundin mehr Fokus zu legen: Entdecke die Leidenschaft warum sie sich Selbstständig gemacht hat, finde den Antrieb, warum sie genau diese Produkte anbietet, schau in die Geschichte und welche Botschaft sie ihrer Zielgruppe mitteilen will. Darin sind so viele Dinge schon vorhanden, mit denen du herausfinden kannst, welches Design zu deiner Kundin passt.


Empathie baut stärkere Kundenbeziehungen auf

Bei meinen Design-Kundinnen höre ich immer häufiger den Satz „Woher wusstest du, dass es genau so aussehen soll? Genau das wollte ich haben und das hast du so umgesetzt.“ Sie merken, dass ich mich in sie hineinfühle und wirlich daran interessiert bin ihre Idee sichtbar zu machen.

Das baut natürlich auch eine stärkere Kundenbeziehung auf. Denn ich weiß bei Folgeaufträgen direkt, was meine Kundin braucht und kann sie gezielt beraten. Meine Kundin weiß ebenfalls, dass sie bei mir in guten Händen ist, den ihre Ideen passen hinterher genau zu ihr und ihrem Business.

Das ist mir sehr wichtig geworden und das ist auch mein Ratschlag an dich. Nutze deine empathische Ader, um deine Kunden besser kennenzulernen und dich mit echtem Interesse an ihre Design-Projekte zu setzen.

Auf die Idee zu diesem Beitrag bin ich übrigens gekommen, da ich in meiner Mastermindgruppe mit Eva Laspas und Christina Bodendieck über das Thema gesprochen habe. Wir haben uns gedacht jeder von uns schreibt einen Beitrag dazu aus der eigenen Sicht.

Deswegen verlinke ich dir hier mal den Beitrag der Beiden.

Und natürlich meine Frage an dich: Wie gut fühlst du dich in deine Kunden hinein? Schreib es in die Kommentare 🙂

Du möchtest ein authentisches Design für dein Business? Ich gestalte dein Logodesign und Corporate Design. Schreibe mir jetzt eine E-Mail: Ja, ich will ein neues Design für mein Business!

Du willst mich näher kennenlernen? Dann komme hier in die kostenlose Facebookgruppe „Bock auf grenzenlose Selbstständigkeit“

Und wenn du selbst dein Design gestalten willst, dann empfehle ich dir mein Workbook „Gestalte dein Design selbst!„: Ja, ich will mein Design selbst gestalten.


Gratis E-Mailserie: Warum dein Design so wichtig für deinen Businesserfolg ist!

Trage dich jetzt kostenlos ein und erhalte jede Woche 1x eine E-Mail mit spannenden Infos zu deinem Design und wie es dich erfolgreich macht als Selbstständige.

*Die Angaben sind freiwillig. Deine Einwilligung in den Versand unseres Newsletters ist jederzeit widerruflich. Der Newsletter-Versand erfolgt entsprechend unserer Datenschutzerklärung und erscheint alle 7 Tage (wöchentlich) an die von dir angegebene E-Mailadresse. Gelegentlich werden wir dich über unsere Angebote und Leistungen informieren.

By |2018-09-29T15:54:12+00:00März 8th, 2018|Designer, Grafikerin|0 Comments

About the Author:

Leave A Comment