Wie ich die Innenseiten einer Broschüre gestalte

Raus aus der Vorbereitungsphase!

Jetzt beginne ich mit Dir zusammen das Grundlayout am Rechner zu bauen. Die vorherigen Schritte helfen uns dabei.


Vorbereitungen erledigt!

In den letzten Wochen habe ich Dir gezeigt, was ich alles an einem Auftrag mache, bevor ich mich überhaupt an den Rechner setze.

Dazu gehörte

  • Das Briefing / Die Beratung
  • Die Recherche
  • Das Konzept 

Durch diese Punkte haben wir die verschiedenen Informationen zur Erstellung des Grundlayouts erhalten. Sie lassen uns nun die weiteren Schritte klarer umsetzen. Deswegen ist es so wichtig diese Punkte vorher durchzugehen. So ersparst Du Dir eine Menge Arbeit, die Deine Zeit rauben kann. Denn wenn Du jetzt planlos austesten würdest wie Du das Layout aufbaust, würdest Du Zeit verschwenden.

Mithilfe der oben genannten Punkte habe ich jedoch die Informationen erhalten, die ich zur Umsetzung benötige.

Denn ich weiß jetzt z.B. folgendes: 

  • Was möchte ich gestalten? Um welches Produkt handelt es sich? (Flyer, Logo, Broschüre, Webseite etc.)
  • Wie umfangreich ist das Projekt? (Format, Seitenanzahl, Textmenge, Bilder – ja oder nein etc.)
  • Wie soll es aussehen? (Corporate Design, Stil etc.)
  • Welche Aussage soll es kommunizieren? (Produkte verkaufen, Informieren über das Unternehmen etc.)
  • Womit setze ich es am besten um? (Programmwahl: Layout- und Satzprogramm, Illustrationsprogramm, Bildbearbeitungsprogramm etc.)
  • Wie ist der Grundaufbau? (Anordnung von Text und Bild, Aufbau der Seiten, Aufbau der Titelseiten, Anordnung des Inhalts etc.)

So, dann setze Dich jetzt mit mir an den Rechner und wir beginnen das Grundlayout zu setzen. Nehme Dir gerne eine Tasse Kaffee dazu. Mein Latte-Macchiatto steht schon bereit. Und los geht es! 

Richten wir uns ein

Als erstes gehen wir in das Satz- und Layoutprogramm. Dort richten wir die Seiten entsprechend ein.

Wir finden dort die ersten Angaben zu

  • Der Seitenanzahl: Welche Seitenanzahl wir brauchen haben wir im Konzept festgelegt. Ich nehme dann auch erstmal diese Zahl. Sollte der Inhalt später mehr benötigen, dann kann ich jederzeit weitere Seiten hinzufügen.
  • Doppelseiten oder Einzelseiten: Ich nehme zur Gestaltung von Broschüren immer als erstes die Gestaltung in Doppelseiten. Denn so sehe ich die beiden Seiten direkt vor mir und kann diese schöner zusammen gestalten. Bei Flyern wähle ich direkt die Einzelseiten, wenn es sich nur um einen 2-seitigen Flyer handelt. Da viele Druckereien später die Einzelseiten haben wollen setze ich die Seiten später noch einmal in einer neuen Datei um. Für mich ist dies einfacher, als wenn ich jede Seite einzeln gestalte. Denn dann habe ich oft nicht so ein schönes Gesamtlayout über beide Innenseiten gehend.
  • Seitenformat: Das Seitenformat ist die Höhe und die Breite der Seite.
  • Aufrichtung: Die Ausrichtung bestimmt das Hoch- oder Querformat des Werbemittels.
  • Spalten und Spaltenabstand: Die Spalten beschreiben die einzelnen Spalten auf einer Seite. Diese kann man beliebig anlegen und dann mit einem Spaltenabstand auseinander halten. (Siehe auf den weiteren Bildern)
  • Stege: Sie geben im Layout an, wo das innere Layout beginnt. Ich nutze es, um mir einen Abstand zum Rand der Seite einzurichten.
  • Anschnitt: Dieser ist für die Druckerei später wichtig. Das jeweilige Werbemittel wird mit einer Schneidemaschine geschnitten. Den Abstand gibt man an, um eventuelle Differenzen beim Schneiden auszugleichen.
  • Infobereich: Der Infobereich liegt außerhalb der Seite. Er ist dafür da, dass man z.B. für die Druckerei weitere Informationen hinterlassen kann.

Erste Elemente finden ihren Platz

Jetzt setze ich die ersten Elemente an ihren Platz. Meistens fange ich dann  erstmal an das festgelegte Design des Corporate Design zu platzieren. Das wäre in meinem Fall das Logo vom Medienwerk, der Fussbalken und der Kopfbalken. Ebenfalls setze ich per Platzhaltertext schon einmal die Headline in den Kopfbalken. So sehe ich direkt, ob diese Elemente dort hinpassen.


Sitzplätze für Inhalte schaffen

Texte, Bilder und Überschriften möchten alle ihre Plätze im Layout finden. Da es sich hier um das Grundlayout handelt setze ich alles mit Platzhaltern ein.

So kann ich für die Texte schon einmal die genauen Einstellungen der Schrift anpassen. Headlines und Fließtexte haben eine andere Schriftgröße und Farbe. Dies lege ich jetzt schon einmal fest. Später in der Umsetzung kann ich dann direkt den Text in der Einstellung einsetzen.

Bilder lege ich erst einmal in Form von Rechtecken und Quadraten an. Je nach Bild kann ich dann den Raum nutzen und es schöner anordnen. Es soll mir ja jetzt nur eine Hilfe sein.


Eine Bühne für Inhalte

Bestimmte Inhalte brauchen eine besondere Ehrung. Sie erhalten von mir eine Bühne. Dies nennt man Einklinker. Dort kann ich dann einzelne wichtige Punkte noch einmal hervorheben.


Schaue mir zu

Hier im Video kannst Du mir direkt über die Schulter schauen. So erkennst Du noch schneller, was ich wie setze.


In Bezug auf meine Broschüre

In den einzelnen Bildern und im Video habe ich diesmal wirklich meine Broschüre gesetzt. Also siehst Du hier direkt die einzelnen Schritte dafür.

Bei einem Flyer oder einer Visitenkarte gehe ich bei der Erstellung des Grundlayouts genauso vor.

Was bei der Broschüre für mich wichtig ist, ist der Satz direkt über beide Seiten. Also, dass ich direkt auf der Doppelseite im Innenteil arbeite. Du siehst, dass somit das Layout wesentlich schöner zu gestalten ist. Es passt sich besser an.

Nächste Woche gehen wir an die Gestaltung der Titelseite heran. Dabei werden wir etwas mehr austesten. Die Titelseite ist noch einmal besonders wichtig für die Wirkung und Aussage der Broschüre.


Dieser Beitrag ist Teil des Beitrags „In 7 Schritten zu Deiner Broschüre mit Medienwerk“. Dort findest Du jeden Freitag weitere Beiträge.

Vor diesem Beitrag habe ich das Thema „Konzept“ für dich beschrieben. Weiter geht es hier nächste Woche mit dem Thema „Titelseite“.

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By |2020-04-21T07:23:06+00:00Januar 1st, 2016|Broschüre, Grundlayout|3 Comments

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